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Traditionszimmer
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Historische Bedeutung des ehemaligen Fürstlichen Pädagogiums zu Putbus

Ehemalige Pädschlerinnen und Pädschler vor der
Wanderausstellung zur Geschichte des Hauses
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Welche Bedeutung das Gebäude einst für die Stadt Putbus und die Region hatte, soll ein kurzer Blick in die Geschichte belegen: Das Fürstliche Pädagogium wurde mit dem Anliegen Wilhelm Malte I. gegründet, den Söhnen seiner Landeskinder eine angemessene Ausbildung zu ermöglichen. Neben den am humanistischen Bildungsgedanken orientierten Fächern, sollten auf Wunsch des fortschrittsorientierten Fürsten auch die realen Lehrinhalte am Pädagogium unterrichtet werden. Schon bald erfreute sich die Bildungsstätte eines ausgezeichneten Rufs, der Schüler aus ganz Deutschland nach Putbus führte. So besuchten u.a. Söhne aus den Familien von Arnim, von Kleist, von Blücher, von Bülow, Neidhardt von Gneisenau, von Hardenberg, von Bismarck-Bohlen, von Wartensleben, von der Schulenburg, Yorck von Wartenburg, von Haeften, von Oertzen, von Schack, von Platen u.v.a das Putbusser Pädagogium. Für die erst 1810 gegründete Stadt - die jüngste planmäßig angelegte Fürstenresidenz Europas - war das Pädagogium nicht nur Zentrum der höheren Schulbildung, es verhalf der Stadt auch zu wachsender Prosperität. Auf Rügen wurde die Lehranstalt achtungsvoll das "Deutsche Eton" genannt.
Präsentation
zur Geschichte des Pädagogiums (*.pps 11,6 MB)
Präsentation
zur Geschichte des Pädagogiums (*.pdf 5,19 MB)
Wanderausstellung
(*.pdf 2,72 MB)
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